Die Website gehört zu jeden Marketing-Mix eines Unternehmens einfach dazu, dass weiß jeder. Schließlich ist es das Erste, was erstellt wird, wenn ein Geschäft eröffnet wird.

Die Website ist wichtig, keine Frage. Das was sie leisten muss, hat sich in den letzten Jahren allerdings immer weiter verschoben. Früher fungierte sie eher als Visitenkarte und es reichte einfach nur präsent zu sein.

Heute übernehmen diese Aufgaben eher Suchmaschinen oder andere Verzeichnisse, wie Google My Business oder Jameda, um nur einige zu nennen. Oftmals sind das jetzt die ersten Kontaktpunkte, die Kunden zu uns leiten. Sie sind die heutigen Visitenkarten. Die Website übernimmt jetzt eine andere Funktion.

Was muss eine Website im Jahr 2019 leisten?

Auf den Punkt gebracht: Deine Website muss verkaufen!

Du musst also deine „Visitenkarten“ pflegen (aktuelle Daten und Bewertungen) und auch deine Website genau auf diesen Fokus ausrichten. Das hat auch den entscheidenden Vorteil, dass du dein konkretes Angebot und leichte Zugänglichkeit für deinen Kunden in den Fokus rückst.

Das solltest du also unbedingt im Hinterkopf haben, wenn du eine neue Website in Auftrag gibts oder eine Neugestaltung planst.

Was heißt das jetzt konkret?

Deine Seite verkauft am besten, wenn du den Besucher emotional packst und ihm konkrete Angebote machst, denen er idealerweise nicht widerstehen kann. Denn entgegen dem leider weit verbreiteten Irrtum, dass man alles nur lang genug erklären muss, ist längst beweisen, dass verkaufen über positive Emotionen funktioniert. Diese müssen schnell erfassbar und konkret sein.

Je länger deine Erklärungen, je länger eine Liste der Fortbildungen und je komplizierter deine Angebot ist, desto weniger Anknüpfungspunkte findet dein Besucher. Und er wird schneller weg sein, als du gucken kannst. Dabei würde er vielleicht gerne. Nur weiß er oftmals nicht was oder wie, wenn du nur „informierst“.

Drei Tipps, damit mehr potentielle Kunden auch zu Käufern werden:

1. Gestalte deine Seite so kompakt, wir nur möglich

Du brauchst im Grunde kein komplexes Seitenkonstrukt. Eine scollbare Startseite (mobilfähig und responsive), die auf alle deine Unterseiten neugierig macht, ist aktuell eine gute Wahl. Deine Angebotsbausteine oder Dienstleistungen müssen direkt in das Blickfeld geraten und zum Kauf auffordern. So kann sich der Nutzer am Handumdrehen einen guten Überblick verschaffen und deine Angebote fallen so direkter ins Auge.

2. Mache konkrete Angebote, die die Lösung eines Problems offerieren.

Schnüre Pakete, die deine Leistungen greifbar machen und ein Kundenbedürnis adressieren. Baue deine Angebote stufenweise auf. Beginne mit einem günstigen Einstiegs- oder Kennenlern-Angebot und biete am Schluss ein Premiumangebot. Wichtig ist eine knackige Beschreibung eines Nutzens oder eines gelösten Problems, so dass der Kunden gleich erkennt, was er davon hat.

3. Schaffe Kontaktmöglichkeiten

Schaffe an mehreren Stellen auf der Website Buchungs- und Kontaktmöglichkeiten (Buchen-Buttons, Aufforderung zum E-Mail-Schreiben, Telefonkontakt, direkte Online-Buchungen, Termin-Buchungen etc., Chatbos), um es dem Kunden leicht zu machen, zu kaufen. Gehe immer davon aus, dass vieles mittlerweile mobil und zwischen „Tür und Angel“ passiert. Es muss also immer einfach sein, bei dir zu kaufen.
Vergiss auch nicht Möglichkeiten zu schaffen, dauerhaft in Kontakt bleiben zu können. Fordere den Kunden auf, deinen Newsletter zu abonnieren oder deinen Social-Media-Kanälen zu folgen.

Wenn du diese drei Tipps beherzigst, kannst du Interessenten schneller in Kunden verwandeln. Vorausgesetzt, Leute schauen bei dir auf der Website vorbei. Damit das passiert, musst du weitere Stellschrauben bedienen, die deinen Zustrom beeinflussen. Aber dazu schreibe ich in einem separaten Blogartikel mehr.

Wie schaut es bei dir aktuell aus? Sind deine Angebot griffig und kann ein Besucher deiner Website direkten Kontakt aufnehmen oder gar Termine buchen? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

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